Copyright       Tarasov A.V.,   1995

 

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Vorwort zu den Schriften der LEHRE des LICHTES

 

Die Entwicklungsperiode der menschlichen Weltsichten, in der die Gleichgültigkeit des Menschen zu seiner Umwelt und zu allem, was geschieht, damit gerechtfertigt wurde, dass das menschliche intellektuelle Niveau im globalen Sinne bezüglich der ERDE nicht ausreichend sei, ist endgültig vorbei.

Die Zeit der esoterischen Lehren, darauf gerichtet, der MENSCHHEIT Zugang zu ermöglichen zu den GLOBALEN WAHRHEITEN, mit denen sie zu leben versuchte, ist auch vorbei. Leider hat der MENSCH noch nicht gelernt, sich als KOSMISCHES WESEN wahrzunehmen, hat sich dem kaum angenährt, und schon ist er unterwegs zu der Erkenntnis, dass er ein KOSMISCHES WESEN ist; er befindet sich bereits auf der höheren Stufe der LEBENDIGEN ETHIK, der ETHISCHEN PERIODE, der GLOBALEN ETHIK, um schließlich diesen WEG abzuschließen. Die UNIVERSALE SEELE des MENSCHEN hat sich im Laufe der Jahrtausende herausgebildet; diesen Prozess hat H.P. Blavatsky in ihren Werken beschrieben; Rerich hat daraus wie aus einem vollen Kelch geschöpft in der Lehre, die den WEG der Analyse durch das Jahrhundert des Armageddon gegangen ist, um schließlich eine neue Stufe zu erreichen. Dies hat den Eintritt in die Epoche des MAITREYA STERNS ermöglicht.

Der mächtige Zeitabschnitt des Zurückliegenden mit all seinen INFORMATIONSSAMMLUNGEN aus der Geschichte der MENSCHHEIT wird heute abgeschlossen. Damit wird die Reinheit der LEHRE bewiesen und neue Türen zur Quelle dieser Strömung werden aufgetan.

Im Laufe der vielen Jahre, die von der Geschichte der Isis und des Orpheus bis hin zur Epoche von Alice A. Bailey und Helena Ivanovna Rerich vergangen sind, hat die HEILIGE BRUDERSCHAFT eine große Arbeit geleistet und die Quintessenz der menschlichen IDEEN über die Veränderung der Welt in ihrer Einheitlichkeit und Gemeinsamkeit der Herkunft gezogen. In den philosophischen Aspekten der „Geheimlehre“, in den wissenschaftlichen Forschungen von Anni Besant und in den ethischen Schlussfolgerungen von Rerichs wiederspiegelt sich die gesamte Tätigkeit der BRUDERSCHAFT, als der führenden und richtunggebenden Kraft der MENSCHHEIT auf dem abschließenden WEG, beim Abschluss des Zeitabschnitts der SONNENEPOCHE.

„In der BRUDERSCHAFT gibt es keine GLEICHEN, alle sind nur GEBRÜDER“.

„Ihr habt nur einen MEISTER – CHRISTUS, ihr seid alle Brüder.“

Alle Problemstellungen des Esoterismus, die früher wie folgt zusammengefasst worden sind:

-  Öffnung aller Energiezentren, Einbeziehung jeder einzelnen Wesenheit in die KOSMISCHE ARBEIT,

-  Heilung im Sinne von Ausrichtung der HÖHEREN ENERGIEN auf dem physischen Aspekt der menschlichen Existenz,

-  Hebung und Ausdehnung des Bewusstseins

 

wiederspiegeln sich zur Zeit nicht nur in einzelnen Erfahrungen aus der Tätigkeit dieses oder jenes energetischen Leiters bzw. Vermittlers oder DIENERS HÖCHSTEN GRADES, sondern auch in der Auswertung deren Erfahrungen und deren Arbeit unter dem GESAMTSTATUS feiner Technologien und ihrer Manifestation in den HÖHEREN ENERGETISCHEN SPHÄREN und in den ASPEKTEN der INFORMATIONSFELDER.

Gegenwärtig wird die Arbeit aller SYSTEME, die auf dem Körper unseres Planeten unter der KOSMISCHEN Leitung stehen, in ein neues Stadium übergeführt, das heißt in die EPOCHE des INTELLEKTES oder der ZUSAMMENWIRKUNG des GANZEN unter dem ASPEKT des VERSTANDES, der von dem FÜHRENDEN GEIST im SYSTEM der BRUDERSCHAFT, anders gesagt, der BRUDERSCHAFT des GRAALS - des GEISTES CHRISTUS, geleitet wird.

Charakteristisch für den Schwerpunkt der Tätigkeit der ERHABENEN MEISTER in letzter Zeit ist die Vorbereitung auf den Augenblick der Wiederherstellung des SYSTEMS des PLANETAREN GEISTES. In dem SYSTEM sind drei URSPRÜNGLICHE STRAHLEN zu unterscheiden:

-  der STRAHL des WILLENS,

-  der STRAHL der LIEBE-WEISHEIT,

-  der STRAHL des INTELLEKTES.

 

Die Esoterik als Wissenschaft, als ganz spezielle einzelne Richtung, welche die Astrologie, die Psychologie, das Heilen, die Bildung, die Aufklärung und einige Aspekte der Physik, der Philosophie und die Wissenschaft über Meditation beinhaltet, hört auf zu existieren. Statt der engen abgesonderten Richtung wird jetzt die schöpferische und lebendige SPHÄRE der LEHRE des GEISTES aufgebaut. Und dies geschieht auf der Grundlage der Erfahrung und der Kraft jener, welche während der Zeit der Arbeit mit den Texten der mannigfaltigen ethischen LEHREN, die vor Euerer Zeit empfangen worden sind, gelernt haben, diese Texte nicht nur zu empfangen und sich mit ihnen zu identifizieren, sondern auch gemäß der erwähnten Formen, Urformen, Formeln und Orientierungen zu handeln. Diese LEHRE wird nicht nur eine Fortsetzung sein, sondern sie wird auch die substanziellen Punkte vom Anfang der Wirkung des GÖTTLICHEN im WESEN des MENSCHEN an sich entfalten.

Der Weg auch dieser LEHRE ist nicht leicht! Ihre MEISTER sehen dies voraus und segnen diejenigen, welche diese Lehre in die Menschheit tragen.

Aus welchem Grund werden jene erleuchtet, welche unsere umfangreichen Texte empfangen, die in verschiedene HIMMELSRICHTUNGEN getragen werden? - In diesen Texten wird wiederholt dargelegt: Die WELT ist aufgebaut und existiert mit der KRAFT der LIEBE und mit der ENERGIE der GÜTE. Gleichzeitig werden Begriffe wie HARMONIE, TUGEND, SCHÖNHEIT, EHRE, GANZHEIT und REALITÄT aufgeklärt.

Damit es dem erleuchteten und geliebten Dürer gelang, seine berühmte BLUME in allen Einzelheiten und so ausführlich malen zu können, ebenso die ganze feine Energie der Blume, musste alles durch seine Hände, seine Augen und seinen GEIST hindurchgehen bis hin zu seinem Herzen, damit sein Herz wie ein Empfänger reagierte und seine Hand mit dem Pinsel diese empfangenen FEINSTEN HÖCHSTEN Signale umsetzen konnte. Um dies alles zu erreichen, musste dieses Herz die Blume hier auf der ERDE einige Male ungeschickt berühren.

Die NEUE EPOCHE, die am Ende des 20.Jahrhunderts beginnt, ist jedoch grundlegend. In der kommenden LEHRE ist es wichtig, Grundlegendes nicht außer Acht zu lassen, und zwar die Beschreibung und Fixierung nicht nur der Ansammlungen, sondern vor allem des GÖTTLICHEN Schöpfertums, im engeren Sinne der unmittelbaren Taten GOTTES in der Beschreibung der Hauptvoraussetzungen SEINER Mitwirkung.

In der Richtung der neuen Strömung, die aus der Quelle dieser LEHRE hervorgeht und als LEHRE des GEISTES, LEHRE des LICHTES bezeichnet wird, sind folgende ASPEKTE und sogenannte Unteraspekte enthalten, in denen die MEISTER und ADEPTEN arbeiten:

 

I. ASPEKT der WILLE:

ASPEKT der MATERIE

POLITIK

VERWALTUNG

RASSEN.

Unteraspekte:

-  Strukturierte soziale Schemas (Klassen, Unterklassen, Strati usw.);

-  Streben zur Vereinigung (in der Gesellschaft, in verschiedenen sozialen Gruppen, in einheitlichen Strukturen), jede Art der Organisation als GESAMTSYSTEM mit dem KERN und mit den untergliedernden verbindenden Elemente;

-  Entdeckung und Feststellung der Ganzheit in den vereinzelten systematischen Strukturen.

 

II. ASPEKT LIEBE-WEISHEIT:

RELIGION

GLAUBE

GLAUBENBEKENNTNIS

Unteraspekte:

-  Der verkörperte Zustand des GEISTES;

-  Die philosophischen Grundbegriffe des Bewusstseins und des Unterbewusstseins;

  Die Schöpfung;

-  Die Verteidigung des GEISTES.

 

III. ASPEKT des INTELLEKTES:

WISSENSCHAFT

ZIVILISATION

BILDUNG

Unteraspekte:

-  Die Aufklärung, die Bildung im Rahmen des früheren Stadiums des KOSMISCHEN Verständnisses, die Entfaltung des Selbstbewusstseins und der WELTERKENNTNIS;

-  Die Entfaltung der objektiven Zusammenhänge in der Realität, d.h. die Sinngebung des HÖHEREN in der objektiven Realität;

-  Die Einbeziehung in die EINHEITLICHE Arbeit der Durchführung des PLANES;

-  Die Annäherung zum PLAN der MEISTER.

 

In die Arbeit im Bereich der Unteraspekte sind MEISTER, ADEPTEN, MITARBEITER und EINGEWEIHTE der jeweiligen Hauptaspekte einbezogen. Ihre gemeinsame Tätigkeit besteht in der Vereinigung bereits existierender Informationssammlungen um einen neuen START der MENSCHHEIT ermöglichen zu können.

Diese ganze Arbeit wird tatsächlich in der LEHRE dargestellt. Dort werden jene Fakten und konkreten Charakteristiken der Werke beschrieben, welche die Verbindungen des MENSCHLICHEN Bewusstseins aus der Vergangenheit in die Zukunft hergestellt haben. Um dies zu verdeutlichen, kann man sagen: Im Laufe der Weltgeschichte hatte das Erscheinen der Geige Paganinis mehrmals Einfluss auf die politischen Entscheidungen. Die Kirche hat im Geschichtsverlauf neue hervorragende Errungenschaften der Wissenschaften genutzt. All diese Errungenschaften hat man nicht als ein Geschenk an die Diener der Kirche, sondern als normale Verflechtungen wechselseitig verbundener menschlicher Ausdrucksformen betrachtet. Dies bezieht sich auch auf eine beliebige Begebenheit in der Geschichte eines Landes, die sich vor Hunderten von Jahren ereignet und ihre Spuren hinterlassen hat und heute noch in der Realität wie ein lebendiger GEIST eines lebendigen WESENS unter uns existiert.

Die reale Fähigkeit, die Erscheinung des HÖHEREN im Leben aufzunehmen, nicht die Meditationsübungen, ist Voraussetzung und Grundlage der LEHRE.

Es ist Euer WILLE und Euer RECHT, die WAHRHEITEN der LEHRE für Euch zu entdecken, die Gesetzmäßigkeiten ihrer Entstehung zu erkennen. Doch nicht nur dies, sondern auch die Wirkung der LEHRE darzustellen, sie zu demonstrieren mit Hilfe jener, welche nach Umsetzung der eigenen Werke und nach der Beschleunigung des eigenen Herzschlages streben!

Die GLAUBWÜRDIGKEIT der QUELLE ist die aktuellste, bedeutungsvollste Frage für diejenigen, die nachdenkend sich mit den esoterischen Texten befassen; sie werden studieren, begreifen, klare detaillierte Einsichten für die Prozesse im Leben gewinnen. Für jene, die aus der quantitativen Fülle der aufgelegten, bereits existierenden Informationen – ganz gleich ob Fach-, spezielle oder schöngeistige Literatur - Spreu von WEIZEN nicht unterscheiden können, bleibt die Frage offen. Wenn in einem Text, in dem über WAHRHEIT und GLAUBE geschrieben wird, etwas Dunkles und Unklares, etwas Erdachtes und Erfundenes erscheint, dann vermittelt der Inhalt nicht das Gefühl, dass dahinter unermesslich mehr steckt als niedergeschriebene Worte. Zur Poesie zu „gelangen“ ist ein Kriterium für den Dichter. „Sehen“ zu können ist die Voraussetzung für einen talentierten bildenden Künstler. „Sehen und verstehen“ wird ein Kriterium werden für die Einsicht in alle philosophischen und geistigen Texte.

Es mag sein, dass einer die WAHRHAFTIGKEIT bezweifelt. Die Autoren werden darüber nicht betrübt und beleidigt sein. Möge aus tiefstem HERZEN und ganzer SEELE ein Bestreben geboren werden, wenigstens darüber nachzudenken, genauso wie für einen Wissenschaftler die Hypothese ein Anlass ist zu forschen, nachzuprüfen, zu verstehen.

Es ist nicht nötig, über die WAHRHAFTIGKEIT zu streiten, „ ...denn werdet Ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird Euch frei machen“. (Johannes-Evangelium 8.32)

Strebt vorwärts zu den SPHÄREN der HÖHEREN RÄUME und zu den Archiven der INFORMATIONEN, die für die Autoren der vorliegenden Texte wie für die MITARBEITER, die sie niederschreiben, zugänglich sind.

 

 

MEISTER, MITARBEIETER, AUTOREN

 

 

den Januar 1996

 

Übersetzung aus dem Russischen:  ©  Ludmilla Mendelewa  2002