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Das Wort der MEISTER

18.12.2004

 

Meister Maitreya:

 

 

BOTSCHAFT  ZUM  NEUEN  JAHR  2005

 

Die Botschaft zum Neuen Jahr sendet Euch traditionell MEISTER JESUS, die Botschaft zu Weihnachten ist immer Prärogativ des MEISTERS CHRISTUS.

Meine Botschaft richtet sich an alle Menschen der Erde, damit Ihr all das aufs Neue sehen und einschätzen könnt, und zwar: die Situation, in welche die Menschheit zu Beginn des Neuen Jahres gerät. Was ist in dieser Zeit eigentlich geschehen? Womit hatten die Menschen zu tun? Warum vollziehen sich in der Welt diese oder jene Prozesse?  – Es ist ratsam, ihnen die eigene Aufmerksamkeit zu schenken, um einige neue Probleme im Leben jedes Menschen lösen zu können.

Und nun, womit beginnen? Lasst mich mit den allgemeinen Tendenzen der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft beginnen. Mögen sie für jeden Menschen verständlich sein.

 

Die neuen Tendenzen in der Gesellschaft heute sind gekennzeichnet durch Unnachgiebigkeit, Unnachgiebigkeit zweier Parteien. Jede Partei hat ihre eigene Meinung, ihre eigene Lösung, ihre eigene Taktik des Verhaltens. Eine der neuen Tendenzen, die jetzt ins Leben gerufen wird, ist die Spannung. Schaut: Jene Spannung, die jetzt in einer bestimmten Art, in einer bestimmten Form überall in der Gesellschaft existiert, bringt ihre eigene Energie der Zerstörung, der Spaltung in die Gesellschaft und bewirkt deren Zersplitterung in Konflikt- und Oppositionsparteien.

Damit hatten wir schon mehrmals in der Geschichte der Menschheit zu tun und wir werden auch weiterhin damit zu tun haben. Es kann sich kaum etwas in der menschlichen Umgebung ändern, wenn die Menschen in Opposition zueinander stehen. Jeder ist dem anderen gegenüber verschlossen. Jeder lässt nur seinen eigenen Vorsatz, sein eigenes Verstehen und seine eigene Sicht gelten auf das, was um ihn herum geschieht. Eigentlich können allein die Menschen selbst zu einem Konsens gegenseitiger Verständigung kommen, Hoffnung auf entgegenkommende Gedankenformen sowie auf gegenseitige Achtsamkeit und Annäherung hegen. Weil dies aber nicht der Fall ist, beobachten wir eine gespaltene Gesellschaft im Ergebnis: Ein Teil der Gesellschaft stellt sich dem anderen entgegen. Den MEISTERN der planetaren HIERARCHIE fällt es schwer, dies zu lösen und die vereinzelten Parteien auf Annäherung zu orientieren, denn im Inneren der Gesellschaft werden keine Gedankenformen über Konsens ausgesandt, denn jene Normen des menschlichen Verhaltens, die dazu führen, dass ein Interesse entsteht, einander näher zu kommen und eine Lösung für diese komplizierte Situation zu finden, werden nicht eingehalten.

Es werden noch sehr viele Situationen entstehen, in denen Oppositionsparteien es nicht vermögen oder nicht gewillt sind, sich einander anzunähern, Konsens-Prozesse in Gang zu setzen, Interesse für einander und Interesse an gegenseitiger Verständigung zu entwickeln.

Auf Grund dessen vollzieht sich eine Verformung jenes bedeutenden Faktors, der vernünftige Verhältnisse zwischen den Menschen gestaltet und der Demut genannt wird. Gerade mit Demut verbinden die Menschen all das, was Annäherung bewirkt. Demut  – das ist kein leeres Wort. Sie trägt viel positive Energie in sich. Heutzutage sehen wir, dass die Menschen Demut als Faktor der Form gar nicht anerkennen. Daher kommen all dieser Streit und diese Unnachgiebigkeit.

Unter Demut verstehen wir nicht Nützlichkeit als solche, Nützlichkeit von etwas oder für etwas. Demut  – das ist einfach eine Form der Wahrnehmung der Umwelt, mit derwir alle verbunden sind. Je tiefer das Verstehen all der um uns herum sich vollziehenden Prozesse als Voraussetzung ist, desto bedeutsamer ist dieser Faktor der Form für die Menschheit.

Demut  – das ist eine wichtige Grundlage für gegenseitiges Verstehen, Grundlage für Wohlbefinden; sie verbindet die Menschen auf den FEINSTOFFLICHEN und PHYSISCHEN Plänen.

Woraus erwachsen die Wurzeln der Demut, von wo ist Demut zu den Menschen gekommen, um Einvernehmen zwischen ihnen herzustellen?

Demut ist die Ursache für absolutes Einvernehmen. Sie trägt die Energie der Gesamtheit in sich, sie ist allmächtig. Im Augenblick weisen die Menschen Defizite an Demut auf, denn viele haben Demut abgelehnt. Eben darum sehen wir keine Ströme des Wohlstandes, sondern Ströme der Kompromisslosigkeit, der Gleichgültigkeit, wir sehen, dass das Bessere und das Lichte nicht mehr gebraucht werden. Leider entstehen dadurch viele weitere Probleme, mit denen die Menschheit zu tun haben wird. Später wird die Menschheit sich selbst fragen: Warum ist es so gekommen? Warum gibt es so viel Unglück, Not, Krankheit, Ungerechtigkeit? Warum nimmt all das, was uns umgibt, so einen unheilvollen Charakter der Unnachgiebigkeit, der Entfremdung an? Jeder wird eine Antwort auf diese Frage suchen. Dabei wird jeder vor allem zu sich selbst nicht ehrlich sein und gerade jenes Problem zu umgehen versuchen, wo er persönlich ohne Demut war, und zwar gegenüber seinem Nächsten, seinem Verwandten, seinem Geliebten, seinem Team, seiner Gesellschaft, seinem Land, seinem planetaren SYSTEM, seinem MEISTER der HIERARCHIE. Gerade hier beginnt das Hauptproblem jedes Menschen. Um eine Lösung dafür zu finden, muss jeder unmittelbar mit sich selbst beginnen.

Wenn jeder von Anfang an keine Anforderungen an sich selbst stellt und der Gesellschaft und den Menschen nur vorschreibt, was sie zu tun, wie sie sich zu verhalten haben, wie sie existieren, leben sollen, raubt er sich selbst die letzte Hoffnung für das eigene Überleben, die Hoffnung, nützlich und unentbehrlich zu sein.

Jeder braucht Wärme, Glück, Liebe, will verstanden werden. Aber woher soll all das kommen, wenn in der Seele eines Menschen Demut als Faktor der Form fehlt? Ein solcher Mensch kann all das, was ich gerade aufgezählt habe, niemals richtig schätzen. Liebe wird für ihn nicht Liebe sein, und zwar weder im physischen noch im geistigen Sinne. Denn allein allumfassende Liebe kann von dem Menschen begriffen werden, der dazu neigt, die Welt in jenem Bemühen der Seele zu erkennen, in welchem sie aufwärts strebt. Ohne dies öffnet keine Form der Liebe dem Menschen ihre geheimen Schätze; ohne dies nimmt Liebe nur eine Form der physiologischen Befriedigung oder  – was noch schlimmer ist  – die Form eines egoistischen Anschlages auf einen anderen Menschen an. Das klingt etwa so: Liebt mich und ich werde Euch von Nutzen sein. Doch liebt Ihr mich nicht, zahle ich mit gleicher Münzeheim, das heißt, niemals werde ich Euch in das Innere meiner Seele aufnehmen, niemals werde ich Euch eine verborgene Seite meiner Seele öffnen, damit Ihr (um Gottes Willen!) keine Gelegenheit erhaltet, auf der mentalen Ebene etwas in meine Seele zu pflanzen, und zwar etwas, das mich vielleicht traurig macht, das mir eventuell Kummer bereitet, mich enttäuschen kann.

Fehlende Liebe  – das ist eine weitere Ursache für die herangereifte gegenwärtige Situation, die für sehr viele Menschen Erbitterung, Enttäuschungen, Zusammenbruch der Hoffnungen bedeutet. Allein unerwiderte Liebe kann auf Grund ihrer Kraft mit dem hohen Ideal der Liebe verglichen werden. Sie bringt sogar gegenseitige Befriedigung, gegenseitiges Verstehen, aber gleichzeitig auch Entfremdung, denn einer liebt ohnehin mehr als der andere. Wer dieses Gefühl haben darf und wie tief es sein soll, kann von niemandem und mit keinem Mittel reguliert werden.

Unerwidertes Liebesgefühl  – das ist seinem Wesen nach ein idealistisches und selbstloses Gefühl. Der Mensch strebt danach aus einem Grund: Er muss seine Gefühle öffnen. Eigentlich nicht nur darum  – er ist geschaffen, um zu lieben. Seine Gefühle richten sich an einen anderen Menschen. Man kann sagen, das ist Liebe, die sich durch den geliebten Menschen auch an ihn selbst richtet. Ein solches Gefühl ist vom äußeren Plan, von der Außenwelt abstrahiert. Jene Liebe, die sich ausschließlich an einen einzigen Menschen richtet, ist daher immer ein wenig falsch.

Liebe HÖHEREN Sinnes ist immer mit den HÖHEREN PLÄNEN der menschlichen Existenz verbunden. Auch in diesem Fall entbrennen die Leidenschaften der Selbstqualen, Gewissensbisse, falls die Liebe das notwendige Niveau der HÖHEREN Erfüllung nicht erreicht. Allein die Liebe HÖHEREN Sinnes kann in einem Menschen alle positiven Eigenschaften seiner Persönlichkeit sowie alle Kriterien des Sehens, Hörens und Erkennens des HÖHEREN zur Entfaltung bringen, und zwar in jedem Menschen und unmittelbar im eigenen Selbst.

Gläubige streben immer danach, den Zustand HÖHERER Liebe zu erreichen. Ob sie so hören, so sehen, wie es die Religion von ihnen verlangt? Vor allem hängt es von der Form der jeweiligen Religion ab, die sie vertreten. Jeder Gläubige wird oft genug noch geistig Stürze erleben auf dem Weg zur HÖHEREN Wahrheit, auf dem Weg der Selbstfindung.

Das Paradox der Gegenwart besteht darin, dass der Suchende nicht aus sich selbst heraus sucht, sondern in gewissem Sinne gezwungen ist, zu suchen, und zwar durch seine Familie, durch Schule, Ausbildung, Gesellschaft. Alles, womit er in Berührung kommt, trägt bereits ein Programmpotenzial in sich: Wie? Wohin? Wozu? Warum?  – Sehr oft stellt der Mensch sich selbst solche Fragen. Ob allein sein HÖHERES SELBST in der Lage ist, richtige, notwendige Wege zu weisen, um notwendige Antworten zu finden?

Nein, das passiert nicht immer. Sehr oft antwortet nicht das HÖHERE SELBST, sondern die Gesellschaft, in der dieser existiert. Die Gesellschaft schreibt ihm ihre eigenen Gesetze der Existenz vor. Er ist gezwungen, diese Gesetze anzunehmen, muss und soll sie akzeptieren, sonst erkennt die Gesellschaft ihn nicht an, nimmt ihn nicht auf, sperrt ihn einfach aus. Der Betroffene wird darunter leiden, wird suchen, hoffen und wieder leiden auf der Suche nach etwas, das nicht zu finden ist, nicht greifbar ist, unerkannt bleibt.

Es wird noch viel Zeit vergehen, bis der Mensch beginnt, auf sein HÖHERES SELBST zu hören. Und das HÖHERE SELBST wird ihm eine Antwort darauf geben, wann, wie und wo das Streben nach dem HÖHEREN auf dem PFAD der JÜNGERSCHAFT beginnt. Der Mensch erfährt aufs Neue vieles von dem, was ihm die Natur bereits mitgeteilt, er aber nicht gehört, nicht verstanden und nicht wahrgenommen hat. Er hat nur das gehört und verstanden, was ihm seine Gesellschaft, Familie, Eltern, Nächsten, Freunde vorgeschrieben haben; er hat nur das gehört und verstanden, was er selbst verarbeiten konnte. Doch es kommt der Moment, in dem sich alles ändert: Das scheinbar Neue wird Schnee von gestern sein und um das wahrhaft Neue zu erlangen, muss man sich auf den Weg machen. Wohin wird dieser Weg führen?  – Hier kann er sich teilen. Auf den einen Weg begibt sich der Mensch mit dem Ziel, seine Persönlichkeit, seine gesellschaftliche Persönlichkeit, jene persönlichen Eigenschaften zu gestalten, mit denen er gezwungen ist, in der Gesellschaft zu leben und zu arbeiten, um alle materiellen Güter des Lebens und Privilegien der physischen Existenz zu erhalten. Solche Menschen sind gewöhnlich völlig isoliert von dem HÖHEREN PLAN.

Doch es gibt auch den anderen Weg, den anderen Pfad, der vor Millionen Menschen, vor Millionen Augen verborgen bleibt. Das ist der Pfad der JÜNGERSCHAFT, der Pfad eines Menschen, der auf der Suche ist, der auf sein HÖHERES SEBST hört bzw. sich im direkten oder durch sein HÖHERES SELBST vermittelten Kontakt zu den MEISTERN der planetaren HIERARCHIE befindet. Meines Erachtens gibt es in dieser modernen Welt wenig solche Menschen  – es können auch nicht viele sein. Es gibt zahlreiche Ursachen dafür, warum nicht alle Menschen es vermögen, dem Pfad der JÜNGERSCHAFT zu folgen, das notwendige Wissen und die Erfahrung zu erwerben und die benötige Stufe der Hierarchie eines MITARBEIERS der HIERARCHIE zu erreichen, und zwar noch zu Lebzeiten, während der Inkarnation. Eben darum ist die Zahl derjenigen, mit denen ich Kontakt habe, sehr gering; wenige von ihnen wissen über die Existenz von einander.

Vereinzelung in der Gesellschaft gab es schon immer, sie besteht auch heute und wird bleiben, weil den HÖHEREN PLÄNEN der HIERARCHIE nicht alles gelingt. Wie sehr wir uns auch bemühten, den Menschen auf den Weg der Vernunft, der Konsolidierung, der gegenseitigen Unterstützung und des Vertrauens zu lenken, ihrem Wesen nach bleiben die Menschen im Inneren vereinzelt und hören nicht auf ihr HÖHERES SELBST. Infolgedessen bleiben die Menschen auch auf dem PHYSISCHEN PLAN vereinzelt, sie hören nicht aufeinander und verstehen sich gegenseitig nicht. Auf Grund ihrer mangelnden Kenntnisse sind die Menschen in schwere Bedrängnis geraten und werden sich noch sehr lange in diesem Zustand befinden.

Woher kommt die Anerkennung des HÖHEREN, das Verstehen, all das Sehen und all das Hören, wenn die Menschen dieses wahrhaft Neue von Anfang an verneinen?

Sagt, woher kommt dieses Verstehen dessen, was man sieht, wenn die Menschen über das HÖHERE nichts hören wollen, wenn die Menschen das HÖHERE  – allem zuwider  – nicht anerkennen?

Sie bleiben taub und blind gegenüber dem, was die MEISTER der HIERARCHIE ihnen über die HÖNEREN PLÄNE vermitteln. Eben darum hören sie auch all das nicht, was gegenwärtig um sie herum geschieht  – Bosheit, Hass, Neid, Feindschaft.

Ob viele von ihnen dabei ein schlechtes Gewissen haben? Nein, nicht viele. Ein schlechtes Gewissen zu haben  – das ist bereits ein kleiner Schritt zur Heilung von Überbleibseln des Alten. Doch nicht alle verstehen das. Man muss noch eine Eigenschaft der menschlichen Persönlichkeit erwähnen. Es ist das Misstrauen.

LIEBE und GLAUBE ergänzen einander in vielen Dingen. GLAUBE gibt dem Menschen das Recht auf Überleben. Es gibt wenige, die wahrhaft glauben, die wirklich verstehen, dass GLAUBE eine Belohnung für LIEBE ist. Handelt es sich lediglich um physische Liebe, so kann sie im Gegenteil  – grob gesagt  – Ursache für Unglauben, primitive Eifersucht, Neid, Unzufriedenheit werden. In Wirklichkeit kann allein die HÖHERE LIEBE dem Menschen den wahren GLAUBEN schenken, Hoffnung auf Heilung in seiner Seele aufkeimen lassen, und zwar im HÖHEREN Sinne dieses Wortes.

GLAUBE und HOFFNUNG sind Begriffe, die untrennbar miteinander verbunden sind. Allein der HÖHERE GLAUBE ermöglicht es dem Menschen, die Hoffnung zu haben, sich selbst treu zu bleiben und davon niemals enttäuscht zu werden. Allein dieser HÖHERE GLAUBE, die HOFFNUNG und die LIEBE werden eine Einheit, werden fester Bestandteil des Glücksgefühls sein, und zwar nicht in der primitiven, bürgerlichen Vorstellung, die Menschen gewöhnlich haben, sondern in jener HÖHEREN Erscheinungsform, welche LIEBE, HOFFNUNG und GLAUBE den Menschen bringen  – LIEBE, HOFFNUNG und GLAUBE, die wie in einem festen Knoten mit der Existenz des SEINS verbunden sind. Allein dadurch entstehen Ströme der Vernunft, der Würde, der Achtsamkeit, der Liebe, der Hoffnung, der Weisheit, des Glaubens an sich selbst, an den Nächsten, an Deinen MEISTER, Deine Zeitepoche, Deinen HÖHEREN Lehrer, mit dem Ihr alle so oder so verbunden seid. Dieser Lehrer  – das ist GOTT, das GÖTTLICHE; es ist das, was die Grenze des Verstehens überschreitet.

Das HÖHERE ist eine Stufe, die jeder erreichen kann. Und jeder von Euch kommt selbstständig dahin, und zwar mit jenem Wissensschatz und jener Erfahrung, die er selbst anerkennt.

Die Menschheit des neuen, des dritten Jahrtausends lebt und entwickelt sich nicht allein auf dem PHYSISCHEN PLAN. Wir, die MEISTER der planetaren HIERARCHIE, leisten Euch, den Menschen, nach Kräften Hilfe; wir bemühen uns, Euch in jene Richtung evolutionärer Entwicklung zu lenken, welche die neuen Erfolge, die neuen Errungenschaften in der Wissenschaft, im Wissen, im Verstehen und in der Sicht auf die kosmischen Prozesse bedingen. Leider müssen wir feststellen, dass die Menschheit allgemein vom HÖHEREN isoliert ist, das HÖHERE nicht akzeptiert. Ja, mehr noch: Die Menschheit strebt nach dem Niederen und neigt dazu, ihm so wenig wie möglich Widerstand entgegenzusetzen.

Es ist einfach, das Niedere zu erreichen. Das HÖHERE zu erreichen  – das ist sehr oft eine äußerst hohe Aufgabe, die manchmal sogar nur für einen sehr hohen Preis vom eigenen Leben erkauft wird.

Ihr  – die Menschen der Erde, Ihr  – die Menschen des Planeten, mit Euch verbinden wir, die MEISTER der planetaren HIERARCHIE, unsere LIEBE, unsere Hoffnung auf das Überleben und auf die Heilung des Planeten Erde, und zwar seit mehr als 3 Millionen Jahren.

Worauf, wenn nicht auf den morgigen Tag, richtet sich das Trachten der MEISTER?!

Wohin, wenn nicht in den morgigen Tag, lenken wir Euch?!

Worauf, wenn nicht auf den morgigen Tag, versuchen wir alle Euere Bestrebungen, alle Programme der planetaren Entwicklung der Menschheit zu orientieren?!

Es ist nötig, an den morgigen Tag zu denken. Es ist nötig, daran zu denken, was dieser Tag bringen wird. Morgen beginnt ja das neue Jahr. An diesem Tag wird für jeden von Euch das Neue, was nicht zu umgehen ist, bereits offenbart.

Doch seid wach, seid achtsam. Seid von großer Ausdauer in jener Richtungen der Entwicklung, die wir Euch für die Verwirklichung Euerer Zukunft weisen.

Vergesst Kriege, Feindschaften, Auseinandersetzungen, Blutvergießen. Vergesst all das wenigstens für einen Tag. Vielleicht wird es Euch eine Lehre sein für den Rest Eueres Lebens.

Es geht nicht, nur Zerstörer zu sein. Denkt darüber nach, wie werdet Ihr weiterleben, mit welcher Tat wird die neue Zeitrechnung beginnen. Doch Ihr spürt es selbst: Die neue Zeit ist noch nicht da. Solange auch nur ein Tropfen Blut durch irgendeines Menschen Schuld vergossen wird, muss man bereit sein, dies zu verantworten und zu haften für schuldlos vergossenes Blut der Kinder und deren Mütter sowie für jenes Verhalten, in welchem man sich erlaubt, Allmacht zu zeigen.

Dieses Verhalten, wo man in der Einbildung seiner Allmacht handelt  – das ist dasn Dilemma, das der Menschheit zugestoßen ist. Gerade das Verhalten, in dem man der Einbildung erliegt, allmächtig zu sein, erlaubt den Menschen vermeintlich, die Gesetze des KOSMOS, die Gesetze des SEINS zu ignorieren. Dieses Verhalten wird natürlich nicht von allen Menschen als ein Gesetz der Existenz betrachtet  – auch hier darf man nicht verallgemeinern  – , sondern nur von einer Gruppe von Menschen, gegen die wir, die MEISTER der planetaren HIERARCHIE, einen heftigen Kampf führen. Dieses Problem sehen wir im Inneren und werden es niemals dulden.

Ab wann wird eigentlich die Menschheit beginnen, auf neue Weise zu leben?

Ich werde auf diesen Moment warten; wir werden auf diesen Moment warten.

Menschen treten in die Inkarnation ein und aus, doch ihre Taten bleiben ewig. Warum vergessen die Menschen das, warum wollen sie sich keine Gedanken darüber machen? Die Geschichte der Erde zählt viele Jahrhunderte, doch unter den Menschen gibt es nur wenige Beispiele dafür, selbstlos dem HÖHEREN, der SCHÖPFUNG und der LIEBE zu DIENEN. Leider haben nicht LIEBE und nicht Vernunft Einfluss auf die Äußerungen aller niederen Eigenschaften, deren widerlichsten animalischen Äußerungen, sondern allmächtiges Gehabe und Hass.

Es gibt ein weiteres Problem, das man erwähnen muss. Es ist das Problem der Gegenwart, die so genannten reality shows, in denen all das in die Öffentlichkeit getragen wird, was eigentlich verschlossen, vergessen, gestrichen, vernichtet werden sollte. Eine reality show versperrt die Sicht der Menschen auf die Welt, versperrt und lähmt deren Verstand. Die Menschen vergessen sich selbst und geben einer solchen Sendung irgendeinen Sinn. Es wird überhaupt nicht daran gedacht, dass derartige Sendungen nicht dem Wohl des Menschen dienen, sondern die menschlichen Seelen vergiften, und zwar durch die Übermittlung von schlechtem Geschmack, Unzucht und Gemeinheit. Und das Schlimmste: Die noch nicht gefestigten Seelen von Kindern und Jugendlichen leiden darunter. Eigenartigerweise finden die Menschen Spaß und Vergnügen an solch einer „Realität“, bezahlen und erhalten dafür viel Geld. Es gibt zahlreiche derartige Shows, sie werden noch gesendet werden. Doch das, was da gesendet wird, ist nicht die Realität, in der der Mensch leben soll.

Das Gute sucht das Gute nicht.

Ich drehe diese Worte um: Das Böse sucht das Böse.

Dahin führen diese unsinnige Blödelei, diese primitive Empfindung der realen Wirklichkeit.

Es ist notwendig, derartige Shows, die Eueren Kindern nur Unglück bringen, generell zu verbieten. Seid vorsichtig: Sie sind ein zusätzliches Programm der Vernichtung der Menschheit, ein Programm der Vernichtung ihrer Würde. Man muss dagegen kämpfen.

Das Neujahr beginnt.

Möge es Euch den Sinn Eueres SEINS verdeutlichen und Euch dazu bringen, die Unerschütterlichkeit der HÖHEREN Gesetze der Existenz zu begreifen.

Seid glücklich!

Ich segne Euch für all das, was wir, die MEISTER der planetaren HIERARCHIE, Euch lehren.

Brecht auf!

 

 

 

 

 Übersetzung aus dem Russischen:  ©  Ludmilla Mendelewa  2004