Copyright        1998   Alexander  Tarasov

 

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23.05.1998

MEISTER Maitreya:

 

 

WESAK*

 

Die Zeit läuft, doch die Menschen nehmen sie kaum wahr in ihrer Hektik, denn sie wird nur erkennbar durch den Wechsel des Lichtes. Nur wenige nehmen sie wahr oder spüren sie allein intuitiv.

Es ist die Zeit, in der der GEIST der ERDE, die Macht des SYSTEMS und jene Energie des SYSTEMS, die über Jahrhunderte hinweg sich ansammelt, durch die OSTERZEIT umgestaltet und aktiviert wird und zum höchsten Punkt des Jahres übergeht, um später, in der zweiten Hälfte des energetischen Jahres, für das Leben der Erde sich verwenden zu lassen. Jahr um Jahr wird diese Energie, dieses Licht immer stärker.

Jahr um Jahr vermehrt sich die Kraft des FEUERS jenes GEISTES, der die Strömungen von den Plejaden, von der Venus und von der Erde verbindet. Und auf Grund dieser Strömungen entwickelt sich die GEISTIGE Menschheit. Gerade Ende Mai – Anfang Juni wird die stärkste schöpferische KRAFT komprimiert, gerade sie begeistert diejenigen, die einen ERHABENEN GEIST und ein REINES HERZ haben.

Der letzte Mai-Neumond ist die Zeit des TAGES DES BUDDHA. Die Monade, die sich im Prozess der Aktivierung befindet, zieht die SEELEN und die Gedanken über die Ganzheit der GEISTIGEN HÖHE an.

Ich erkläre jetzt, warum all das in der Zeit des letzten Mai-Neumondes geschieht: Es ist der letzte Neumond der ersten energetischen Periode von Januar bis Juni. Während dieser Periode nimmt die Erde Energie in sich auf und der Mond entzieht dem irdischen System bei seinem Erscheinen noch keine Energie. Der Mond übt seinen Einfluss, bei dem Energie dem irdischen System entzogen wird, erst in den nächstfolgenden Neumond-Zeiten der zweiten Jahreshälfte aus – in der Periode, in der diese Energie abgegeben und verwendet wird.

 Dieses Fest ist schwer zu begreifen: Obwohl es mit Namen von Persönlichkeiten zusammenhängt, bezieht es sich nicht mehr auf die Aktivität dieser Persönlichkeiten, sondern auf die Aktivität des GEISTES und auf jenes WESEN, das sich nicht im inkarnierten Zustand befindet. Diese Wesen sind weit weg. In der realen Welt auf der Erde fällt es schwer, sich jenes Ereignis vorzustellen, das lebenswichtig und notwendig ist, aber über das physische Dasein hinaus geschieht. Ein solches Ereignis fordert den Strebenden heraus zu arbeiten, um Einsicht darüber zu gewinnen, dass der GEIST primär und die Materie sekundär ist, dass einige Ereignisse und Aktivitäten lebenswichtig sind, obwohl sie sich in der physischen Welt nicht offenbaren. Gerade die Söhne und die Vertreter des GEISTIGEN REICHES, die ihre Schritte zur Erde wenden, sind imstande all das zu erkennen, zu verstehen und zu jener Sicht auf die Welt zu befähigen, die sowohl für die Erde als auch nicht für die Erde dieselbe ist.

Bis zum Wesakfest vermehren und sammeln sich die belebenden und Leben spendenden Säfte, es beginn das Wachstum. Nach dem Fest vollzieht sich der Prozess des Erblühens und der Fruchtbarkeit, und zwar in jedem Reich – angefangen vom mineralischen, über das pflanzliche, zum geistigen. Daher segnet jener GEIST – der GEIST BUDDHA –, der für die Welt der Prozess der sündenlosen, HÖCHSTEN Erkenntnis und der Verkörperung offenbarte, diese Welt. Daher spendet jener GEIST – der GEIST CHRISTUS –, der die GANZHEIT des SCHÖPFERS verkörpert, dem Fest neue Kräfte.

Es ist die Zeit, die bereits geschah, heute geschieht und geschehen wird und einer allgemeinen Wendezeit zwischen Epochen ähnlich ist. Sie wird real schneller, Ereignisse in dieser Zeit folgen geschwinder aufeinander, denn sie hängen damit zusammen, dass die Geschichte einen neuen Verlauf nimmt. Daher sind in diesen schweren Perioden außerordentliche vernünftige Kontinuität, gelassenes planmäßiges Vorgehen und Weisheit der Menschen gefragt, denn es ist bekannt: Es ist möglich, einen großen Energiestrom in eine schmale Bahn zu kanalisieren und durch vollbrachtes Tun, vernünftig und nüchtern gute Aussichten einzuräumen und große Ereignisse zu arrangieren. Doch es ist auch bekannt, dass ein starker und großer Energiestrom die gigantischen, mit Leben erfüllten Räume um sich herum zerstören und vernichten kann.

Es gibt einen bekannten Spruch: “ Wie das Neujahr begonnen wird, so wird es vollbracht“. Ähnliches kann man auch über die Zeit der ersten Jahreshälfte sagen: „Wie man die Energie und die KRAFT erhält und zu realisieren beginnt, so wird man sein Tun bis zum nächsten TAG des HEILIGEN GEISTES stetig fortführen, so wird man seine Gelassenheit und Stärke oder auch seine Ausbrüche und Erregungen beibehalten, und zwar das ganze Jahr über.

Es gibt keine andere Kraft als JENE, die sich in den Menschen seit ihrer Geburt verkörpert. Es hängt jedoch vom einzelnen Menschen selbst ab, ob diese Kraft aufgefüllt wird oder ob deren Ströme unbeachtet bleiben.

Wesak ist das Fest ohne Gesichter und ohne Persönlichkeiten. Dieses Ereignis beruht nicht auf irdischen Realitäten. Auch die, nach der HIMMELFAHRT geschehenen Ereignisse deuten darauf hin, dass ihre Verbindung zu den irdischen Realitäten sich gewandelt hat.

Ich sage eins: „Die Bedingungen können unterschiedlich sein, doch das WESEN von LEBEN und EXISTENZ – das ist eins. Daher erweisen sich die Wechselbeziehung von Gesetzen, Gesetzmäßigkeiten, Ursachen und Wirkungen unterschiedlicher energetischer Perioden als jene Zyklen und Gesetzmäßigkeiten der Existenz des geistigen Organismus und der Ganzheit, die auch für den physischen Menschen charakteristisch sind.

Es ist wichtig zu bemerken: Nicht in einem einzigen Ereignis gibt es Widersprüche. Logik und gegenseitige Kausalität verbinden einen Schritt mit dem anderen. Daher ist es wichtig, das Gefühl für die wechselseitige Beziehung zwischen dem Grobstofflichen und dem Feinstofflichen zu erlernen – es gibt kaum eine stabilere wechselseitige Beziehung als diese. Derartige Beziehungen brechen nicht zusammen, ihre Verknüpfungen und Verbindungen sind untrennbar. Allein die stete Bewahrung dieser Beziehungen, allein die Treue, allein die UNVERBRÜCHLICHE LIEBE sind gesetzmäßig.

 

 

Möge ein Kreis geschaffen werden

Der auf den Wassern der Geschichte seinen Umfang erweitert

Möge er viele in sich aufnehmen

Möge dieser KREIS

MEIN REICH

Und MEINE KRAFT

Und die LIEBE der BRÜDER

werden

Denn diese sind unzerstörbar

Jetzt und immerdar

Und IN ALLE EWIGKEIT

Amen

  

 

 

*)    Wesak ist das Fest, das ursprünglich aus der Tradition des Buddhismus stammt und im letzten Mai-Vollmond gefeiert wird. Es gibt unterschiedliche Schreibweisen der Bezeichnung des Festes: Vesakh, Vesak, Vesakah, in Sanskrit – vaisakha. (Anmerkung der Übersetzerin)

 

 

 

Übersetzung aus dem Russischen:  ©  Ludmilla Mendelewa  2006