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Copyright © 2006 Tarasov A.V., Tarasova D.A.
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Als wir über eine solche Möglichkeit verfügten, nachzufragen, haben wir uns auch an Apostel Petrus gewandt. Zuerst haben wir einen Versuch im Petersdom (Peterskirche) im Vatikan neben den Gebeinen von Apostel Petrus unternommen. Petrus verwies uns auf einen kleinen Tempel und kündigte eine bestimmte Zeit an, wann wir da sein sollten. Es handelte sich um jenes Tempelchen (Tempietto) auf dem Gelände der Kirche St. Pietro-in-Montorio (S. Pietro in Montorio), das auf seiner Hinrichtungsstätte und ursprünglichen Grabstätte errichtet wurde. Vom Petersdom bis zu diesem kleinen Tempel haben wir zu Fuß bei 40 Grad Hitze über zwei Stunden gebraucht. Außerdem ist es uns nicht gelungen dieses schnell zu finden.
Kleiner Tempel Tempietto (Tempietto) im Hof der Kirche San Pietro in Montorio ( S. Pietro in Montorio) errichtet auf der Hinrichtungs- und Beisetzungsstätte des hl. Petrus
Innenraum des kleinen Tempels Tempietto
Innenraum des kleinen Tempels Tempietto
Zuerst war Apostel Petrus über unsere Verspätung leicht ungehalten, denn er hatte mehr als eine Stunde auf uns warten müssen.
Setzt euch, erholt euch… Meine Hinrichtungsstätte war hier. Ihr seid angekommen, weil ihr euch sicher wart. Ich wurde gekreuzigt mit dem Kopf nach unten. Das ist schrecklich. Damals war es noch schrecklicher. Jedoch es war der Wille zum Sieg sowie die Gewissheit darüber, dass ich nach meinem Tod nicht allein sein werde. Doch all das zu erleben, war nicht so schlimm, denn es gibt den Glauben, der Hoffnung bringt, die Hoffnung auf Wahrheit. Seht, wie viele Menschen dort, im Petersdom waren und wie wenig hier sind. Man muss diese Stätte kennen, um hierher zu finden. In Wirklichkeit ist mein Platz hier. Auch Petrus wurde hier, in den Grotten beigesetzt.
Der Tod ist eine bestimmte Grenze, hinter der die Verkörperung auf der Erde ausbleibt. Hinter dieser Grenze beginnt ein anderes Leben, in dem es keine Eile mehr gibt, in dem alles bedächtig und wohlgesittet abläuft. Es ist jedoch nicht alles so einfach, wie es scheint. Das Wichtigste ist, im Leben während der Verkörperung eine positive Lebenserfahrung zu machen, eine solche Basis also, mit der Ihr in das Portal eintretet. Dieser Eintritt geschieht nicht sofort. Man muss lange warten, um SEINE Stimme hören zu können. Um in das Portal hineingeführt zu werden, muss die Reinigung – in einer fernöstlichen Sprache "Kama-loka" – erfolgen. Zuerst wird der Astral gereinigt. Vom Astral werden die Spuren der Zeit, der Situation beseitigt. Es findet die Reinigung aller feinstofflichen Körper statt, es beginnt die Arbeit mit den feinstofflichen Strukturen: Sie werden nacheinander gereinigt. All das wird "Kama-loka" genannt. Hier werden sündige Gedanken und Absichten, Untaten, alles, was mit der Sünde zusammenhängt, gereinigt. Nach wie vor wird dies so genannt. Nach der Reinigung nimmt alles die Qualität einer neuen Beschaffenheit der positiven Energetik an. Es werden jene Eigenschaften, jene Funktionen erworben, die von OBEN zugeteilt sind. Die Eigenschaften, die Qualitäten der Persönlichkeit – der Persönlichkeit, nicht des Menschen – widerspiegeln sich besser und leichter. Persönlichkeit das ist etwas anderes als der Mensch selbst. Beide haben praktisch nichts Gemeinsames. Der Mensch – das ist der physische Leib und seine Leiden während der Verkörperung. Doch die Persönlichkeit – das ist das Beste, was es in ihm gibt. Das Programm des HÖCHSTEN ASPEKTES, von GOTT gegeben, ist ebenso mit der Persönlichkeit verbunden. Diesem Programm sind die Qualitäten des HÖCHSTEN zugeteilt. Das ist ein Teil des HÖCHSTEN Wesens, dem es gegeben ist, jenes zu sehen, zu verstehen und zu hören, was GOTT sieht, versteht und hört. Nicht IHR hört, sondern Euer HÖCHSTES GÖTTLICHES Wesen, das Euch unterstützen muss, die Arbeit während Euerer Verkörperung durchzuführen. Allein Euer HÖCHSTES GÖTTLICHES Wesen vermag es, Euch Hilfe zu geben. Man muss an es denken. Man muss es erhören und verstehen. Es antwortet Euch und hilft Euch. Das heisst: Ihr erhört Euer HÖHERES Selbst, versteht es und Ihr wisst zu schätzten, dass Ihr mit ihm durch den Silberfaden verbunden seid. Das ist sehr wichtig für die Verkörperung. Wie Ihr Euer HÖCHSTES Wesen erhört, versteht, so wird es Euch vernünftige Taten anraten. Geht in die Kirche, dort, an den Wänden, seht Ihr die Bilder von den Wesen. Sie sind keine Persönlichkeiten und keine Menschen. Falls das Programm der Inkarnation nicht richtig funktioniert hat, beginnt alles von vorn. Wenn die Menschen sich nicht richtig verhielten, negative Erfahrungen sammelten, sich an bösen Taten beteiligten, beginnt alles von vorn und das Wesen geht in eine neue Verkörperung. Leider, sind die Menschen nicht fähig, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden. Dadurch entsteht Chaos, Durcheinander. Während Ihr Euch dem Portal nähert, beginnt die Hauptarbeit mit den feinstofflichen Körpern des Mentals. Das ist die allerwichtigste Arbeit für das Wesen, nämlich aus der gesamten gesammelten Erfahrung im Leben nur die bedeutungsvollen, die wesentlichsten Momente der Tätigkeit des Menschen herauszufinden. In diesem Tun prägt sich die LIEBE zu den Menschen besonders deutlich aus. Hier darf man nicht alles negieren. Ganz im Gegenteil, hier muss man jene Eigenschaften weitestgehend, tropfenweise auslesen, die in der menschlichen Persönlichkeit eine bestimmte positive Rolle gespielt haben bzw. hätten spielen können. Deshalb darf nicht alles auf einmal abgelehnt werden: Es mag ja sein, dass es hier etwas gibt, was das Allerwichtigste in der Gewinnung der Lebenserfahrung war. Erneut beginnt eine Reinigung, erneut wird die im Laufe des ganzen Lebens erhaltende Information analysiert. Es beginnt der Zustand der besonders sorgfälligen Überprüfung, der Analyse aller gewonnenen Erfahrungen. Erst danach können wir uns sicher sein, dass diese Arbeit erledigt ist, erst danach dürfen wir unsere Arbeit und die Arbeit jener Wesen, die mit Euch arbeiten, huldigen, und wir dürfen schätzen, dass wir mit dem wertvollsten Teil der durch die Persönlichkeit gewonnenen Erfahrung zu tun haben. Man muss es sehen, wie die Persönlichkeit sich reinigt, wie sie sich aufrichtet, indem sie Körnchen der notwendigen Eigenschaften gewinnt und der positiven Erfahrung sammelt! Auf der Endetappe der Reinigung des Mentals stehe ich. Ich nehme alle in meine Arme und verspreche Euch, dass meine Arme sehr herzlich, hell, freundlich sind. Und ich begleite Euch in das Portal. "Den Schlüssel zum Paradies" hat mir Jesus gegeben, damit ich die Seelen der Menschen dorthin begleite. Im Portal legt Ihr das Schweigegelübde ab. Hier dürft Ihr nur schweigen und hören. Alles, was Ihr hier hört, spreche ich zu Euch. Solange Ihr aufnehmt, solange werde ich zu Euch sprechen. Meine Aufgabe ist es, wachsam zu sein und niemandem Einlass zu gewähren, der noch nicht reif ist, in das Portal hineinzukommen, denn es liegt dieser Reihenfolge der Ereignisse sehr viel zugrunde. Ich kann fest sein, wenn es richtig ist. Ich brauche das Recht, Euch wiederherzustellen und habe dieses Recht. Das bedeutet, ich vollbringe eine Heldentat in Bezug auf Euch, damit Ihr bereit seid, Euch vor GOTT zu stellen, und zwar in der Gestalt des MENSCHEN – in Großbuchstaben geschrieben. Gerade darin besteht meine Arbeit. Hier geschieht die Reinigung der feinstofflichen Pläne im höchsten Maße. Ich verfolge dies und werde es solange tun, bis es eine Anweisung von Christus gibt. Unmittelbar vor dem Eingang in das Portal vollzieht sich der Prozess der Erschaffung Eueres Wesens in neuer Gestalt. Dies ist notwendig, um das Portal begehen zu können. Das Wesen in jener neuen Gestalt, die es nun annimmt, indem es neue Eigenschaften erwirbt, wurde Euch nicht gegeben. Ihr werdet das Portal in dem feinstofflichen Körper durchschreiten, der in eine neue Hülle gekleidet ist. Diese neue Hülle ist Euch ähnlich, sie ähnelt jener Hülle, mit der Ihr während der Verkörperung auf der Erde zusammengewachsen seid. In Tibet geschieht das anders. In Tibet wachsen diejenigen, die Jogaübungen praktizieren, nicht mit ihrer Lebenshülle zusammen. Deshalb ist es nicht notwendig, diese wiederherzustellen. Denn der Leiter wird bereits zu Lebzeiten von der Persönlichkeit, vom Wesen, entbunden. In diesem Fall finden nur einige wenige Aufräumungen statt, nicht mehr. Doch die feinstofflichen Körper werden wie bei allen anderen gereinigt. Während der Reinigung tritt er ein in das Portal, und zwar in der Gestalt eines Jogis, der seiner Verkörperung nicht mehr ähnlich ist, denn er hat ganz andere Qualitäten, Eigenschaften. Beide werden als Einheit, als Ungeteiltes gesehen. Dies ist schlecht. Dies ist nicht korrekt. Beide müssen sich unterscheiden. Dies ist das Prinzip des Eintretens in das Portal. Hier beginnt die Arbeit, die sehr lange dauert, eben meine Arbeit, um diese in das Portal hineinzuführen. Sie sind eine besonders komplizierte Gruppe der "Diener", mit der ich während der langen Zeit arbeite. Gleich vor dem Portal gebe ich einige zusätzliche allgemeine Verhaltensregeln bekannt, die man hier kennen muss, zum Beispiel, schweigen und zuhören. Sprechen wird allein Christus oder ich selbst. Auf all dem steht bereits mein Siegel des Hereinführens in das "Paradies", wie Ihr es nennt. Ich führe Euch in das Portal. Das ist jenes bedeutsame Ereignis für das Wesen, mit dem alles von vorn beginnt. Ihr sagt mir: "Herrlichkeit" – und ich gebe sie Euch. Und alles beginnt von vorn. Ihr kommt nicht in das Portal hinein ohne Predigt von Christus oder ohne meine Predigt. Und wenn alles ausgesprochen ist, tretet Ihr in das große Geheimnis ein – Ihr kommt in das Portal. Dort sollt Ihr kniend nach vorn schauen, nur das anschauen, was vor Euch ist, ohne Euch umzuschauen, ohne zurückzublicken. Ihr kommt herein und schaut nach vorn. Hier, auf dem Piedestal wird jenes Wesen erscheinen, das alle Menschen auf der Erde sehen. Dieses Wesen ist für alle dasselbe. Es gibt kein anderes, das diesem Wesen gleicht. Ihr werdet Christus sehen. Allein er kann durch das Portal führen und das Tor hinter Euch schließen. Das Tor ist weiß mit rosa. Das ist das Portal, das Tor also, in das die Menschen nach der Vollendung ihrer Verkörperung eintreten. Das ist die Hoffnung. Und das ist gar nicht das, worüber in den zahlreichen Büchern geschrieben steht. Woher kommt denn all das? Alles, was nicht nach meinen Worten geschrieben wird, wird keine Wahrheit sein. Ich bin der Hüter des Portals. Ich werde solange derjenige sein, solange GOTT mich dazu anweist. Bewahrt den Text und überbringt ihn den Menschen, damit sie wissen und bereit sein werden.
Die Ketten vom hl. Petrus in der Kirche San Pietro in Vincoli ( S. Pietro in Vincoli)
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